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Aufwachen – Ende der entspannenden Nachtruhe

Frau wacht auf und streckt sich im Bett

Frauen wachen wesentlich schneller auf als Männer. Ihre biologische Veranlagung lässt Frauen schneller Geräusche wahrnehmen.

Es gibt kaum etwas Schöneres, als aus einem wundervollen Traum zu erwachen. Vielen bleibt dies im hektischen Alltag nur selten vergönnt, denn der Schlafrhythmus wird von Terminen und Verpflichtungen vorgeschrieben. Aus diesem Grund ist es um so wichtiger, einen Schlafrhythmus zu finden, der eben auch ein zufriedenes Erwachen ermöglicht.

Aufwachen – Was bedeutet das?

Wenn der Mensch sich am Abend müde in sein Bett legt, beginnt ein wichtiger Prozess im Körper: die Regeneration. Das ist überlebenswichtig. Es ist vergleichbar mit einem Computersystem, welches bis auf wenige Funktionen in einen Stand Bye Modus herunterfährt.

Inzwischen wissen die allermeisten, dass der Schlaf alles andere als etwas sehr Ruhiges und Stilles ist. Aufzeichnungen aus Schlaflabors haben unlängst gezeigt, wie aktiv einige diese Ruhephasen durchleben.

Das liegt schlicht weg daran, dass der Mensch während des Schlafens verschiedene Phasen durchlebt. Die REM Phase beispielsweise ist die Zeit, in der die Gedanken und das Erlebte verarbeitet werden. Der Mensch träumt. In Tiefschlafphasen hingegen regeneriert sich der Körper. Die Tiefschlafphasen finden in der ersten Schlafhälfte statt, während der leichtere REM Schlaf in der späteren Schlafhälfte einsetzt.

Am Ende dieser Zeit steht das Aufwachen. Dieses kann durch ganz unterschiedliche Auslöser eingeleitet werden. Oftmals wird der Schlaf aufgrund akustischer Signale, sprich dem Wecker unterbrochen. Aber auch andere Geräusche oder intensives Licht führen zum Erwachen. Im Übrigen ist Licht der natürlichste Weg, um ruhig und langsam zu erwachen!

Gut zu wissen:
Frauen wachen wesentlich schneller auf als Männer. Ihre biologische Veranlagung lässt Frauen schneller Geräusche wahrnehmen. Der Ursprung dieses Phänomens liegt in der Versorgung des Nachwuchs. Wenn das Baby mitten in der Nacht Hunger bekommt, sind es zunächst die Mütter, die es versorgen. Daher ist es noch heute keine Seltenheit, dass Frauen auch in der Nacht aus den Schlaf gerissen werden, weil sie etwas gehört haben.

Wann ist der perfekte Zeitpunkt zum Aufwachen?

Ein Erwachen aus der Tiefschlafphase ist unangenehm und man fühlt sich wie gerädert. Daher ist es ideal, in einer REM Schlafphase aufzuwachen. Um diesen Zeitpunkt zu treffen, muss der eigene Schlafrhythmus besser kennengelernt werden.

Jeder Mensch ist verschieden und jeder benötigt eine unterschiedliche Länge an Schlaf. Während einige nach vier Stunden aussehen wie das blühende Leben, sind andere auch nach acht Stunden nicht wirklich erholt. Hier muss ein jeder selber schauen, was einem wirklich gut tut. Den idealen Zeitpunkt zum Aufwachen zu finden, hängt in erster Linie von der Zeit ab, wann schlafen gegangen wurde.
Ein altes Sprichwort lautet: „Der beste Schlaf ist der vor Mitternacht.“ Soll heißen, dass es gesünder ist, zeitiger zu Bett zu gehen. Zudem ist es wichtig, auf TV. Spielkonsole und auch Smartphone unmittelbar vor dem Schlafen zu verzichten. Diese vielen unnötigen Reizen lassen einen nur schwer zur Ruhe kommen.

Tipps zum besseren Einschlafen:

In der Regel sprechen Experten von sogenannten Schlaffenstern. Das ist die Phase, in der wir müde werden und relativ schnell einschlafen können. Verstreicht diese Zeit, so öffnet sich das nächste Fenster rund 1,5 Stunden später. Hier gilt es einfach einmal zu schauen, wann die erste echte Müdigkeit zu spüren ist. Ist der Abend noch jung und müssen noch einige Dinge erledigt werden, so kann man sich jedoch schon einmal vormerken, wann das nächste Fenster sich öffnet. Außerdem können auch Hausmittel zum Einschlafen helfen, darunter fallen zum Beispiel Tee, Rituale oder bestimmte Geräusche.

Licht als natürlicher Wecker

Bevor es überhaupt Wecker gab, wachten die Menschen auf natürliche Weise auf und das war das Tageslicht. Daher ist das Wecken mit Lichteffekten nicht nur sanfter, sondern die beste Methode, um aus dem Schlaf zu erwachen.

Nach dem Aufstehen – Stress vermeiden!

Der Körper ist nun darauf programmiert hochzufahren und das funktioniert aufgrund einiger Hormone, die nun vermehrt ausgeschüttet werden sehr gut. Unter anderem ist es das Cortison, welches den Kreislauf ankurbelt.

  1. Licht an: Wer sich im Dunkeln wäscht und anzieht, braucht sich nicht zu wundern, dass man nicht wirklich wach wird. Licht lässt den Körper wissen, dass die Nacht vorüber ist. Es muss kein Flutlicht sein, aber Helligkeit tut wirklich gut.
  2. Trinken: Ein Glas Wasser am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Nein, so leicht ist es leider nicht. Allerdings ist es in der Tat zu empfehlen, morgens ein Glas mit lauwarmen Wasser zu trinken. Das regt den Stoffwechsel an.
  3. Zeitmanagement: Im Leben kommt es oft anders als man denkt. Dennoch ist es ratsam den Morgen so zu planen, dass zu viel Hektik vermieden wird. Die frische Kleidung für den nächsten Tag kann bereits am Abend herausgelegt werden. Die Tasche für die Arbeit oder die Uni sollte gepackt sein und wichtige Dinge an einem festen Ort liegen, wie Schlüssel und Telefon.

No-Goes am frühen Morgen

Einmal Hand aufs Herz: Wer greift nach dem Wecken nicht als erstes zu seinem Smartphone, um Mails, Nachrichten oder aktuelle Posts zu checken? Leider viel zu viele. Denn aus gesundheitlicher Sicht betrachtet ist das alles andere als vorteilhaft. Im Grunde genommen ist das ein Kaltstart von Null auf Hundert. Termine, Probleme und Aufgaben können warten, bis es soweit ist und der Start in einen neuen Tag geht deutlich entspannter von Statten.

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